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Lifelong Learning

TTool ist ein Instrument, mit dem berufliche Kompetenzen konsolidiert und vertieft werden können, so wie dies die Europäische Union im Rahmen der Bildungsinitiative zum lebenslangen Lernen postuliert hat.

Während jeder einzelnen Unterrichtsstunde, die mit TToole abgehalten wird, werden soziale Kompetenzen eingeübt, welche die Teilnehmer dazu befähigen, konstruktiv und effizient an einem gemeinsamen Gruppenziel zu arbeiten: Jeder Teilnehmer hat die Aufgabe seine eigene Position zum Unterrichtsthema zu präsentieren, seine Meinung einer Prüfung zu unterziehen und mit den anderen Teilnehmern zu verhandeln.

Die Teilnehmer sind in alle Phasen des Problemlösens involviert: von der Analyse der Fragestellung bis zur Identifizierung der wichtigsten Aspekte des behandelten Themas, von der Identifizierung der möglichen Strategien für eine Lösung des Problems bis zu Definition einer gemeinsam verhandelten Lösung, die von der Gruppe durch Lektüre und Meinungsfindung begründet wird.

Da die über TToole durchgeführten Aktionen im System gespeichert werden, besteht zudem die Möglichkeit die Daten jeder Unterrichtsstunde nachzubereiten und die Gruppendynamik, das Verhalten der Teilnehmer sowie die individuellen und kollektiven Entscheidungen zu analysieren. Diese so gewonnenen Informationen stehen der Lehrkraft zur Verfügung, um beispielsweise das eigenen Lehrangebot anzupassen oder um es mit Bewertungen zu den Leistungen der Teilnehmer zu ergänzen, aber auch um mit der Gruppe über die wichtigsten Elemente zu diskutieren, die während des Lernprozesses in Erscheinung getreten sind. Die Möglichkeit das eigene Verhalten nach einer Unterrichtseinheit der Gruppe analysieren zu können, unterstützt den metakognitiven Prozess, der sich mit dem Verhalten beschäftigt, mit dem Ergebnis, dass die Lernorganisation verbessert werden kann, und zwar sowohl auf individuelle Ebene des einzelnen Teilnehmer als auch in der Gruppe, in anderen Worten: man lernt zu lernen.

Das User-Interface von TToole ist einfach und intuitiv gestaltet, für dessen Bedienung sind seitens der Lehrkräfte und der Teilnehmer der Kurse keinerlei spezielle Computerkenntnisse vonnöten. Die Teilnahme an Unterrichtseinheiten mit TToole ist eine interessante und angenehme Art, sich der Computertechnik zu nähern und eigene digitale Kompetenzen zu entwickeln.

Über die in TToole implementierten Szenarien haben die Lerngruppen zudem die Möglichkeit, einige der so genannten „Cross-functional Skills“ zu vertiefen, das heißt Kompetenzen, die jene Prozesse freilegen, die im Zusammenhang mit der tatsächlichen Anwendung des erworbenen Wissens stehen. Mit TToole steht der Lehrkraft ein Instrument zur Verfügung, mit dem Lernaktivitäten angeboten werden können, mit denen die Fähigkeit zur Steuerung von Systemen und die Verwaltung von Ressourcen stimuliert werden kann; ein Beispiel hierzu wäre die Rekonstruktion eines realen und repräsentativen Falls aus dem Bereich des im Unterricht behandelten Themas, wobei im Verlauf der Lektion mögliche Handlungsalternativen hinsichtlich Kosten und Nutzen sowie der zeitlichen Dimension aufgezeigt werden. Diese Handlungsalternativen werden im Verlauf der Unterrichtseinheit in der Gruppe analysiert und diskutiert, um am Ende eine von allen gemeinsam getragene und begründete Lösung zu erarbeiten, die den Grenzen und Anforderungen der Situation entspricht.